Diplom- Ausbildung: Hundepsychologie

 

  • Theoretische und praktische Ausbildung für Hundetrainer
  • Tierpsychologie - Hund (Hundepsychologie)
  • Hunde- Verhaltensberater

 

Die offenbar steigende Nachfrage besorgter Haustierbesitzer sorgt immer mehr für das Entstehen eines neuen Berufes.

Die Integration von Hunden in die Familie und mangelndes Wissen über das Wesen der Hunde führen zunehmend

zu Missverständnissen und Problemen im Zusammenleben zwischen Hund und Halter, die sich vor allem im häuslichen Bereichabspielen.
 

Nächste Termine:

Themen siehe weiter unten. Ganz tolle Dozenten!

Wichtige Erinnerung:

Jeder Einzelkurs der Ausbildungen kann auch separat gebucht werden. Jedoch zum Einzelkurs- Preis. Bitten bei Interesse um eine telefonische Anfrage.

Die offenbar steigende Nachfrage besorgter Haustierbesitzer sorgt immer mehr für das Entstehen eines neuen Berufes.

Die Integration von Hunden in die Familie und mangelndes Wissen über das Wesen der Hunde führen zunehmend

zu Missverständnissen und Problemen im Zusammenleben zwischen Hund und Halter, die sich vor allem im häuslichen Bereichabspielen.

Dies war der Hauptgrund, warum wir im Jahre 2003 mit unserer Hundepsychologie- Ausbildung begonnen haben.

Wir waren damals in Österreich das erste Institut, das solche Ausbildungen für Tierhalter angeboten hat.

In dieser Zeit haben wir viel Erfahrung gesammelt, aus Fehlern gelernt, und wir arbeiten ständig daran uns zu perfektionieren.

Die seriöse Tierpsychologie ist heute eine stark anwendungsorientierte Fachrichtung. In der Regel sind es freiberufliche Dienstleister, die sich Tierpsychologen nennen und Verhaltensberatung für Hunde-, Katzen- und Pferdehalter geben, wenn deren Tiere unangepasstes Verhalten zeigen. Durch genaues Analysieren des Verhaltens von Tier zu Tier, von Mensch zu Tier und Tier zu Mensch können sie aufzeigen, durch welche Änderungen bei Mensch und Tier die Verhaltensauffälligkeiten der Tiere korrigiert werden können.

Ihre erfolgreiche Umsetzung in die verhaltenskundliche Praxis setzt gleichermaßen eine genaue Kenntnis des Instinktverhaltens der Tiere voraus, wie der Mechanismen der Verhaltensformung durch Lernen (= Konditionierung).

An erster Stelle stehen bei uns der Tierschutz, der Umweltschutz und dadurch bewirkte biologische Lebenseinstellung!

Die Zeit ist reif und notwendig für ein Umdenken!

 

Wir hoffen und erwarten, dass unsere Schüler und Absolventen diesen Gedanken bei uns lernen und in die Welt tragen!

Österreichisches Tierschutzgesetz

weitere Informationen...

Die Ausbildung wird auf 4 Semester, insgesamt 24 Wochenenden aufgeteilt.

Einstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung ist ein Rad, ein Einstieg ist bei jedem Kurs möglich.
Bei jedem Theoriekurs und jedem Praxiskurs. D. h. in jedem Monat.

Auf Wunsch der Teilnehmer haben wir ab jetzt auch das gesamte Praktikum verpflichtend in die Ausbildung integriert.
Wir arbeiten mit mehreren erfahrenen Hundetrainern zusammen, damit man ein breites Spektrum an Möglichkeiten kennen lernen kann.


Die Praxiswochenenden finden jährlich im Mai, Juni, Juli und August statt.
Diese Wochenenden werden nach Themen unterteilt. Änderungen sind immer möglich, da wir laufend dazu lernen.

Wir können natürlich praktisch nicht das gesamte Spektrum abdecken. Deshalb ist für die Spezialisierung ein Praktikumsplatz für jedes Spezialgebiet empfehlenswert. Unsere Dozenten und Ausbildungsleiter helfen bei der Suche und beraten Sie gerne.
 

Anmeldungen nur über die Homepage:  http://www.gesundheitsakademie.at/pages/tiere/anmeldung.php


Ausbildungsinformationen:

Jeder Kurs der Ausbildung kann auch einzeln von externen Teilnehmern besucht werden, jedoch zum Einzel-Seminarpreis.   

Ausbildungskosten: Gesamtpreis, Ratenzahlung, Einzelkurs-Preis: auf Anfrage      

Die Ausbildung umfasst 24 Wochenendkurse davon sind 16 Kurse reine Theorie- Wochenenden und 8 Sommerkurse vorwiegend Praxis- Wochenenden. Sollte sich seitens der Bundesverordnung etwas ändern, werden wir unseren Studienplan dieser natürlich anpassen, damit man sich mit unserer Ausbildung jederzeit zertifizieren lassen kann.

Wir bemühen uns in unserem neu überarbeiteten Plan, während der Ausbildung, um viel Praxis mit erfahrenen Hundetrainern.

Prüfung und Diplom:
Für das Diplom muss man alle 24 Kurse besuchen und bezahlen und eine theoretische Prüfung absolvieren.
Es gibt 2 Prüfungstermine pro Jahr: im März und Oktober. 
Die Prüfung raten wir allen Personen an, die beruflich mit fremden Hunden arbeiten wollen.

Privatpersonen, die diese Ausbildung nur für das Wohlergehen ihrer eigenen Tiere besuchen möchten, müssen nicht zwingendermaßen eine Prüfung absolvieren,  bekommen aber dafür auch kein Diplom, sondern nur eine Kurs-Teilnahmebestätigung.

Unser Lehrplan beinhaltet die unten angeführten Inhalte, die im Jahr 2012 im Entwurf der Verordnung des Bundesministers für Gesundheit hinsichtlich näherer Bestimmungen über die tierschutzkonforme Ausbildung und das Verhaltenstraining von Hunden vorgeschrieben wurden und zudem viele andere interessante und wichtige Themen rund um den Hund. Ausbildungsinhalte der 2012- Verordnung, die alle auch in unserer Ausbildung schon seit 2003 enthalten sind, finden Sie hier:  Die Verordnung sehen Sie hier

Die freiwillige Zertifizierung:
Wichtig! 

Die Zertifizierung ist nicht verpflichtend für die Ausübung des Berufes. Der Beruf ist ein freies Gewerbe.
Für den Erfolg im Beruf sind eine gute Ausbildung, viel Wissen, viel Praxis, die Liebe zum Tier, der respektvolle Umgang mit dem Tier und seinem Halter notwendig. Der Tierschutz muss hier eine Selbstverständlickeit sein und steht an erster Stelle!

Die Koordinierungsstelle gemäß §8 der Verordnung hinsichtlich näherer Bestimmungen über die tierschutzkonforme Ausbildung von Hunden zur Vergabe des Gütesiegels „Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin“ bzw. „Tierschutzqualifizierter Hundetrainer“ ist am Messerli Forschungsinstitut an der Veterinärmedizinischen Universität Wien angesiedelt. Im Rahmen der ihr übertragenen Tätigkeiten lässt sich die Koordinierungsstelle ausschließlich von wissenschaftlichen Erkenntnissen, rechtlichen Grundlagen und ethischen Erwägungen leiten.

Info:

http://www.vetmeduni.ac.at/hundetrainer/


Lehrplan, Termine
 

Da wir den Lehrern erlauben die einzelnen Kurse dynamisch zu gestalten, können die einzelnen Seminarinhalte nicht immer hundertprozentig den angeführten Inhalten entsprechen.
Wir gehen dadurch auch nicht auf eventuelle Reklamationen ein, falls die einzelnen Themen nicht genau den angeführten entsprechen! Die hier angeführten Themen sind nur eine grobe Leitlinie der Seminare.
Es ist also den Lehrern vorbehalten die Kurse nach dem jeweiligen Bedarf zu gestalten und eventuell zu verändern.

Die Skripten werden hauptsächlich auf elektronischem Weg übermittelt. Beim Kurs, oder nach dem Kurs. Das bestimmt der jeweilige Lehrer. Laptop ist vorteilhaft, Speicherkarte ist notwendig.
Reklamationen sind ausgeschlossen.


Die theoretischen Kurse finden  in dem Seminarraum der Gesundheitsakademie Wien, Otto- Bauer- Gasse 20, statt.

Es dürfen nur Hunde mitgenommen werden, bei denen keine Betreuung zu Hause möglich ist, die den Unterricht nicht stören oder nach vorhergehender telefonischer Absprache. 

Die genauen Termine und Preise bitte per Mail anfordern. Wir freuen uns auch über einen telefonischen Kontakt. 

 

2018

 

Die Reihenfolge der Inhalte und die Inhalte selbst für 2018  werden eventuell noch geändert werden. 

 

27./ 28. Januar

Kommunikation und Didaktik

  • Grundlagen der Kommunikation und Rhetorik
  • Vermittlung von Lerninhalten und Aufbau von Trainingsaufgaben ethische Fragen der Hundeausbildung
  • Gesprächsführung für Hundetrainer
  • Kommunikation und Interaktion mit Hundehaltern
  • Respektvoller Umgang mit Mensch und Tier

24./ 25. Februar  
Verhaltensentwicklung von Hunden    Dozentin: 
Dr. Dorit Feddersen-Petersen

Aus den Seminarthemen:

  • Ontogenese
  • Individuelle Entwicklung
  • Normales Verhalten
  • Gestörtes Verhalten

Kenntnisse zur jeweiligen Verhaltensentwicklung sind ganz entscheidend für den Zugang zum Verständnis des Verhaltens einer Art oder einer Haustierform oder einer Rasse ganz allgemein. Entwicklung beschreibt zwar eine kontinuierliche Veränderung, man kann sie jedoch, orientiert an beobachtbaren physiologischen, ethologischen und morphologischen Entwicklungsschritten, in bestimmte Phasen einteilen. 
Während der Entwicklung eines Jungtieres wechseln sich Phasen stetigen Fortschreitens der Entwicklung (Auftreten neuer Verhaltensweisen) mit solchen rein qualitativer Veränderung (Ausreifung vorhandener Verhaltensweisen) ab. Ein Entwicklungsethogramm ist ein dynamisches Geschehen. Es verändert sich in den ersten zwölf Lebenswochen täglich, insbesondere während der Sozialisierungsphase. Es gibt sowohl qualitative (Art und Weise) als auch quantitative (Zahl, Häufigkeit) Veränderungen der bestehenden Verhaltensmuster, es treten neue Verhaltensweisen auf oder es verschwinden welche. Einzelne Entwicklungsphasen werden definiert nach dem erstmaligen Auftreten bzw. Verschwinden von (infantilen) Verhaltensweisen.
Die Phasen der Welpenentwicklung sollen beispielhaft an europäischen Wölfen und Haushunden verschiedener Rassezugehörigkeit dargestellt werden. Wir fanden bei Hunden verschiedener Rassezugehörigkeit relative Beschleunigungen und relative Verlangsamungen in bunter Mischung für Verhaltensweisen unterschiedlicher Funktionskreise (Mosaikvererbung, Herre 1990).

Zudem gibt es Phasenspezifitäten, somit sensible Phasen, in dieser frühen Zeit der Hundeentwicklung. Wie ist die Aufgabe des Menschen in der frühen Entwicklung von Hunden zu umschreiben? Unterscheidet sie sich bei den verschiedenen Rassen?


24./ 25. März 

Für Externe sind die Kurse auch separat buchbar. Bitte dafür um telefonische Kontaktaufnahme.

Ihr Hund ist aber dominant!" Wie haltbar ist eine solche Aussage?  

Samstag  Ursula Aigner
 
Dominanz  
 
  • Dominanz - was es tatsächlich bedeutet und vor allem was nicht!
  • Wie kommt es zu Annahme, manche Hunde seien dominant, was bedeutet das für unseren Umgang? 
  • Wie ist vermeintlich "dominantes" Verhalten zu erklären? 
 
Sonntag  Petra Frey
 
Mythen in der Hundeerziehung
 
  • häufige Missverständnisse 
  • die häufigsten Fehler
  • Hintergründe und Geschichte von Missverständnissen

21. / 22. April 
Dieser Kurs ist gleichzeitig der Beginn der Hundeernährung- Ausbildung. Siehe dort.
Artgerechte Ernährung und Haltung von Hunden   Mag. Iris Otto- Siemakowski
  • Einführung – Zusammenhang Ernährung und Wohlbefinden des Hundes
  • Fressverhalten der Vorfahren
  • Geschichte der Hundeernährung 
  • Berufsbild Tierernährungsberater
  • Wasser & Flüssigkeitshaushalt: Lebenselixier für den Hund
  • Grundzüge der Futtermittelkunde (Futterpyramide, Nährstoffe, …)

5./ 6. Mai

Anatomie II

  • Anatomie und Funktion der Verdauungsorgane

PRAXISWOCHENENDEN
16./ 17. Juni 

Welpentraining Petra Frey

14./ 15. Juli 

Medical Training Ursula Aigner

11./ 12. August  

Trainingstechniken verfeinern Petra Frey

8./ 9.  September
SA: AntigiftköderTraining Ursula Aigner
SO: Hundebegegnungen Petra Frey

Oktober 
  • Geschäftsgründung
  • Geschäftsmodelle
  • Internetmarketing, Onlinemarketing
  • Welche Werbung ist für mich die beste
  • Und wie vermarkte ich und präsentiere ich mich effektiv
 

November  
Tierschutz und Recht    
 
  • Recht, Tierschutzrecht, rechtliche Fragen der Hundehaltung
  • tierschutzgerechte Erziehungsmethoden und tierschutzrelevante Fragen der Hundeausbildung
  • Kenntnis und Anwendung tierschutzgerechter Ausbildungsmethoden
  • Tierschutzrelevanz verschiedener Erziehungsmethoden und –hilfsmittel
  • Qualzuchten, Sachkundenachweis, Hundeführerschein
Recht in der Mensch- Tierbeziehung
  • Mensch-Tier-Beziehung, Kinder- Hunde, Fremde- Hunde, mögliche Zwischenfälle
  • Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung im Allgemeinen und der Mensch-Hund-Beziehung im Besonderen

Dezember  
  • Wie wirken Stoffwechsel, Hormone und Ernährung auf das Verhalten der Hunde. (Das Thema kann unter Umständen noch verändert werden.)
 

2019 

Hier die voraussichtlichen Themen. Die Reihnefolge der Kurse kann noch verändert werden.


Januar    

veterinärmedizinische Grundlagen
 
  • Grundlagen der Genetik,
  • Erbkrankheiten...

Februar    
 

Biologische Grundlagen der Mensch-Hund-Beziehung 


März  
  

Vom Wolf zur Mensch-Hund-Beziehung


April        Dr. Dorit Feddersen Petersen 

 

1. Anpassungsähnlichkeiten im Sozialverhalten zwischen Hunden und Menschen

2. Biologie des Wohlbefindens von Haushunden
 
  • welche biologischen Funktionen tragen zum ‚Wohlbefinden‘ bei?
  • was sind individuelle Grundbedürfnisse?
  • gibt es ein ‚universelles‘ Wohlbefinden?
  • ein biologisches Konzept für Wohlbefinden:
  • was bedeutet dieses für soziale Tiere?
 

PRAXISWOCHENENDEN

Mai   Angst, Aggression, Resozialisierung 
 
Juni Mantrailing
 
Juli  Clickertraining, Alltagstraining

August   Antijagdtraining
 

September    
 
Welpenalter, Aufzucht von Hunden
 
  • Welpen- Entwicklung und Sozialisationsphasen, Welpen- gerechtes Lernen und Anforderungen an „Welpenschulen“
  • Entwicklung, Welpenerziehung und Welpenschule
  • Entwicklungsphasen, wann kann was gelernt werden
  • Was braucht ein Welpe
  • Gestaltung von Welpenkursen.
  • Fallbeispiele

Oktober    
 
Lernverhalten von erwachsenen Hunden und Methoden
 
  • Lernverhalten von Hunden und Lernmethodik, lerntheoretische Grundlagen von klassischer Konditionierung und operanter Konditionierung sowie von kognitivem und sozialem Lernen bei Hunden
  • Lerntheorien
  • Trainingsmethoden
  • Fallbeispiele

November  
 
Wesen und Verhalten
 
  • Wesen und Verhalten von Hunden, Sozialverhalten
  • artgemäßes Verhalten von Hunden in Normalsituationen versus Konfliktsituationen
  • Wesens- und  Temperamenteinschätzung
  • Sozialordnung und Ressourcenkontrolle bei Hunden
Ausdrucksverhalten
 
  • Ausdrucksverhalten von Hunden
  • Kommunikationsverhalten von Hunden gegenüber Artgenossen sowie Menschen nach bestimmten Stimmungslagen 
  • Ausdrucksverhalten des Hundes – „Normalverhalten“ Hund und rassespezifische Unterschiede

Dezember    

1. Parasiten, Hund/ Katze
 
  • Ausnahmsweise wird hier auch die Katze durchgenommen, da viele Tierfreunde Hunde- und Katzenhalter sind.
  • Was passiert im Körper nach einer Impfung,
  • gegen welche Erkrankungen wird geimpft,
  • die wichtigsten Symptome,
  • Übertragung 
  • welche Parasiten gibt es,
  • Entwurmung: wie und wie oft muss man sie durchführen.
 
2. Impfungen, Hund/ Katze
 
  • was passiert im Körper nach einer Impfung,
  • gegen welche Erkrankungen wird geimpft, 
  • die wichtigsten Symptome, Übertragung 
 
3. Erste Hilfe, Hund und Katze
 
  • sicherer Transport von Hund/Katze zum Tierarzt
  • Vitalparameter: Atmungfrequenz, Puls, IKT....
  • Praktische Übung: Anlegen eines Verbandes, was ist zu beachten
  • Erste Hilfe leisten, Trauma, Symptome von Schock und Schmerz
  • Hitzschlag, Verbrennungen, Bisswunden...

Unsere Ausbildung schließt mit einer internen theoretischen Prüfung und Diplom ab.

Es bleibt danach jedem Teilnehmer frei überlassen, sich zertifizieren zu lassen.
Der Beruf ist ein freies Gewerbe und ist damit nicht an Zertifizierungen gebunden. Diese sind freiwillig.

Prüfungsordnung, Qualifikation und Zertifizierung nach der Bundesverordnung:

Als „Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin“ bzw. „Tierschutzqualifizierter Hundetrainer“ dürfen sich nur solche Personen bezeichnen, die neben den verlangten Anforderungen,

1. die erforderliche Qualifikation nachweisen können,
2. die Prüfung positiv abgeschlossen haben und
3. die verpflichtende Fortbildung von zumindest 40 Stunden innerhalb von zwei Kalenderjahren besuchen, die einerseits eine Wiederholung und Vertiefung der Ausbildungsinhalte und andererseits eine Weiterbildung bietet.

Der Qualifikationsnachweis für die Zertifizierung gilt als erbracht, wenn die Hundetrainerin bzw. der Hundetrainer die, in der Bundesverordnung genannten Punkte erfüllt und mindestens zwei Jahre praktische Erfahrung in der Arbeit mit Hunden nach den Grundsätzen des § 2 nachweisen kann.

Die kommissionelle Prüfung, welche die Ausbildungsinhalte gemäß § 7 zum Inhalt hat, besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, die von einer Prüfungskommission gemäß Abs. 3 gemeinsam abgenommen wird.

Im praktischen Teil sind Lösungsansätze in mindestens vier unterschiedlichen Trainings-Situationen vorzusehen.