Tierpsychologie

 

Tierpsychologie - Hund

Die offenbar steigende Nachfrage besorgter Haustierbesitzer sorgt immer mehr für das Entstehen eines neuen Berufes.

Die seriöse Tierpsychologie ist heute eine stark anwendungsorientierte Fachrichtung. In der Regel sind es freiberufliche Dienstleister, die sich Tierpsychologen nennen und Verhaltensberatung für Hunde-, Katzen- und Pferdehalter geben, wenn deren Tiere unangepasstes Verhalten zeigen. Durch genaues Analysieren des Verhaltens von Tier zu Tier, von Mensch zu Tier und Tier zu Mensch können sie aufzeigen, durch welche Änderungen bei Mensch und Tier die Verhaltensauffälligkeiten der Tiere korrigiert werden können.
Ihre erfolgreiche Umsetzung in die verhaltenskundliche Praxis setzt gleichermaßen eine genaue Kenntnis des Instinktverhaltens der Tiere voraus, wie der Mechanismen der Verhaltensformung durch Lernen ( = Konditionierung). weitere Information...

 

Lehrplan, Termine

Die Ausbildung ist ein Rad. Der Einstieg in die Ausbildung ist bei jedem Kurs möglich.  
Alle Kurse können auch von externen Interessenten besucht werden.   
Preise auf Anfrage       

Dozenten: Heilpraktikerin Fiegert Katarina,  Bibi Degn, Mag.Iris Schöberl
Tierärztin Mag.Tragauer Verena,  Mag. Christina Peschl,
Gastdozentin externe Kurse: Dr. Feddersen- Petersen

Bitte rechtzeitig voranmelden, damit Ihr Platz reserviert ist!

Die Ausbildung umfasst 12 Wochenendkurse in einem Zeitraum von einem Jahr.

Diese Ausbildung ist eine Grundausbildung.

Für das Zertifikat verlangen wir eine Prüfung und den Nachweis von 90 Stunden Praktikum mit fremden Hunden.
Dies raten wir allen Personen, die beruflich mit fremden Hunden arbeiten wollen.

Privatperonen, die diese Ausbildung nur für das Wohlergehen ihrer Tiere besuchen möchten, müssen nicht zwingendermassen eine Prüfung absolvieren, bekommen aber dafür auch kein Zertifikat.

Die Integration von Hunden in die Familie und mangelndes Wissen über das Wesen der Hunde führen zunehmend zu Missverständnissen und Problemen im Zusammenleben zwischen Hund und Halter, die sich vor allem im häuslichen Bereich abspielen.

Termine 2012


28./ 29. Januar         Nina Peschl
11./ 12. Februar       Nina Peschl
10./ 11. März          Kati Fiegert
28./ 29. April           Iris Schöberl
11./ 12./ 13. Mai      Bibi Degn
15./ 16./ 17. Juni     Bibi Degn
14./ 15. Juli             Kati Fiegert
4./ 5. August           Kati Fiegert
15./ 16. September  Verena Tragauer
20./ 21. Oktober     Verena Tragauer
10./ 11 November    Kati Fiegert
8./ 9. Dezember      Iris Schöberl

Der erste Hilfe Kurs findet  bei genügend Teilnehmern einmal im Jahr statt. Ist ein externer Kurs. Aber für die Ausbildung verpflichtend.
Den Termin finden Sie bei den Seminaren


Lehrplan

Unser Lehrplan beinhaltet auch die unten angeführten Inhalte, die im Jahr 2011 im Entwurf der Verordnung des Bundesministers für Gesundheit hinsichtlich näherer Bestimmungen über die tierschutzkonforme Ausbildung und das Verhaltenstraining von Hunden vorgeschrieben wurden: Den Entwurf sehen Sie hier

1. Tierschutzgerechte Erziehungsmethoden
2. Lernmethodik und Lernverhalten, Konditionierung
3. Ausdrucksverhalten des Hundes
4. Wesen und Verhalten des Hundes (Gefahrensituationen erkennen, Umgebungsreize)
5. Aggressionsverhalten (in Verbindung mit Reizschwelle und Gehorsamsbereitschaft)
6. Rassespezifisches Verhalten
7. Tierartgerechte Haltung, Fütterung und Pflege, sowie die speziellen Bedürfnisse einzelner Rassen
8. Zucht und Aufzucht von Hunden, Entwicklungsphasen und ihre Bedeutung
9. Welpenerziehung und Entwicklung, Welpenaufzucht, Welpenschule
10. Hundezucht, Hundeausstellungen und Hundebewertung
11. Ethologie, Kommunikation und Didaktik
12. Rechtsbestimmungen (insbesondere Tierschutzrecht)
13. Veterinärmedizinische Grundlagen, Krankheiten des Bewegungsapparates, Impfungen,
Erbkrankheiten, Genetik und Anatomie, Erste Hilfe
14. Mensch-Tierbeziehung, Geschichte des Hundes
15. Disziplinen des Hundesports



Januar 
       
Einstieg möglich
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Das Wesen des Haushundes
Verhaltensphysiologie  Welpen, Erwachsener Hund, älterer Hund
Verhaltensökologie
Sozialstruktur der Hunde
Erkennen feiner körpersprachlichen Signale, Calming Signals
Lernverhalten, Motivation und Ausbildungsmethoden beim Hund
Rassespezifisches Verhalten

Februar
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Stress und Stressmanagement
Stressbedingte Verhaltensstörungen
Angstverhalten und Trennungsproblematik, Hyperaktivität, Probleme in Zusammenhang mit Bellverhalten, Urinieren, destruktivem Verhalten, Koprophagie, Stereotypien...
Tierschutz
Rechtliche Grundlagen
Disziplinen des Hundesports

März  
         
Einstieg möglichjetzt anmelden

Verhaltensprobleme der Tierhalter
Hundeausbildung ist Menschenausbildung, denn will man Erfolg beim Hund haben, geht dies nur über den Besitzer. Darum geht es in diesem Seminar ausschließlich um "das andere Ende der Leine". Auf dem Plan stehen: Kommunikation und Kommunikationsprobleme, der Umgang mit schwierigen Tierhaltern und problematischen Situationen, Gesprächsführung, Übungsanleitungen richtig geben, Sachinhalte effektiv vermitteln und ganz wichtig: Kundenberatung und das richtige Verhalten am Telefon.

April
Einstieg möglich.  jetzt anmelden

Verhaltensentwicklung Vom Wolf zur Mensch-Hund Beziehung
Evolution und Domestikation: Wie der Wolf zum Hund wurde
Entwicklung und Kognition: Was sich vom Wolf zum Hund verändert hat.
Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Verhalten von Wolf und Hund: Ist
es gerechtfertigt die Hundeerziehung durch Wolfsverhalten zu
begründen?
Sozialverhalten und Beziehung - Vom Wolfsrudel zum Mensch-Hund
Verband: Was ist die Essenz für den Umgang mit Haushunden?

Mai
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Tellington- TTouch Basiskurs 1    
Sichere Annäherung
Einstieg in die Tellington TTouch® Methode
Basistechnik TTouch
Basistechniken Bodenarbeit
Demonstration und Anwendung der gelernten Techniken für Hunde
Vorstellung des Ausbildungskonzeptes

Juni
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Tellington- TTouch Basiskurs 2   
TTouch Techniken Aufbau und Vertiefung
Vorstellung verschiedener Hilfsmittel zur Bodenarbeit und
Arbeit im Lernparcours
Praktische Übungen zwischen Menschen und mit Hunden

Juli
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Grundlagen der Verhaltensberatung, Korrekturformen
Gespräch mit dem Klienten, Hausbesuche
Anamnese (Problemaufnahme, -entwicklung)
Erkennen des Problems und der Ursache
Problemlösung, Erstellung eines Plans
Hilfsmittel
Korrigieren der häufigsten Verhaltensprobleme des Hundes
Vorgehensweise verschiedener Tierpsychologen
Einführung in die Praxisorganisation
Verhalten bei den Hausbesuchen
Fallbeispiele

August
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Blütenessenzen für Tiere. Eine mögliche Hilfe bei verschiedenen Verhaltens- und Gesundheitsproblemen.
Jedes seelische Ungleichgewicht, hervorgerufen etwa durch Angst, Wut, Trauer oder andere negativen Gefühle,  unterdrückt die Lebensenergie und schwächt damit die Möglichkeit gesund zu werden. Die Blütenessenzen helfen, diese blockierten Energien wieder zum Fließen zu bringen. Durch die Therapie mit Blütenessenzen wird der Mensch/ das Tier ausgeglichener und widerstandsfähiger.

Aktuelle Forschungen bestätigen auch die Wechselwirkungen zwischen Gefühlseindrücken und Reaktionen des Immunsystems. Immer mehr Experten sind sich darin einig, dass eine positive Gemütsverfassung die beste Voraussetzung für körperliche Gesundheit ist. Blütenessenzen ermöglichen, mit Gefühlen umzugehen und dadurch  die Selbstheiliungskräfte zu stärken.

September 
Einstieg möglich
.
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Anatomie, Überblick:
Knochen, Muskeln, Organe, Funktion

Oktober
Einstieg möglich
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Wichtigste Krankheiten, die das Verhalten beeinflussen können.
Zentralnervöse Störungen und Erkrankungen,
Impfungen, Erbkrankheiten, Genetik, Erste Hilfe

November
Einstieg möglich  
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Artgerechte Ernährung
Störungen des Ernährungsverhaltens
Damit verbundene Verhaltensprobleme
Fallbeispiele

Dezember
Einstieg 
möglich  jetzt anmelden


Biologische Grundlagen der Mensch-Hund Beziehung. Evolution, Domestikation, Verhalten beobachten und beurteilen.
 

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